Glossar

Antikoagulationstherapie: medikamentöse Hemmung der Blutgerinnung

 

Blutstillung: Vorgang im Körper nach einer Verletzung, bei dem ein Pfropf gebildet wird, der das verletzte Blutgefäß schließt

 

Blutgerinnung: Aktivierung von Gerinnungsfaktoren im Blut, die zur Bildung von Fibrinfäden führen, um eine Wunde zu verschließen

 

Embolie: teilweiser oder vollständiger Verschluss eines Gefäßes

 

Fibrin: Protein aus dem ein Netz gebildet wird, mit dem der Körper Wunden verschließt

 

Generika: Arzneimittel, die wirkstoffgleiche Kopien eines bereits unter einem Markennamen auf dem Markt befindlichen Medikaments sind.

 

Gerinnungsfaktoren: Eiweiße, die in einem Prozess zur Bildung von Fibrin führen

 

INR-Wert (International Normalized Ratio): Ein labormedizinischer Wert, der Aufschluss über die Gerinnungszeit gibt. Ohne Gerinnungshemmung ist der  INR nahe 1; ein INR von 2 bedeutet eine doppelt so lange, ein Wert von 3 eine dreimal so lange Gerinnungszeit

 

Kumarinderivate: Wirkstoffe aus dem Süßklee, die die Blutgerinnung herabsetzen

 

NOAK: neue orale Antikoagulantien

 

Thrombose: Bildung eines Blutpfropfes in einem Gefäß

 

Thrombus: Gerinnsel

 

TTR: Time in therapeutical range oder Verweildauer im therapeutischen Bereich

 

Vitamin-K-Antagonist: gerinnungshemmendes Medikament, das den Vitamin-K-Stoffwechsel beeinflusst und die Blutgerinnungsneigung reduziert